Eröffnungen

 

Jede Partie Schach beginnt mit der Eröffnung. Je nachdem, welche Bauern zuerst gezogen werden, spricht man von einer offenen, halboffenen oder geschlossenen Partie.

 

Inhaltsverzeichnis

1. Eröffnungstheorie
 
2. Die Geschichte der Schacheröffnung
 
3. Eröffnungsbibliotheken
 
4. Gängige Eröffnungen
 

 

1.Eröffnungstheorie

In der Eröffnung geht es vor allem darum, seine Figuren zu entwickeln, also in vorteilhafte Stellungen zu bringen. Meist ist mit der Eröffnung auch ein Angriff auf die Mitte des Spielfeldes verbunden. Man sollte in der Eröffnung darauf achten, seinem König die Rochade, z.B. durch falsche Bauernzüge, nicht zu verbauen, da das dem Gegner schnell zu einem Angriff auf den König verhelfen kann.

Die großen Schachlehrer Ruy Lopez, Greco, Philidor, aber auch großartige Schachspieler wie Paul Morphy, vor allem aber auch die Schachweltmeister, angefangen mit Steinitz bis hin zu Garri Kasparov heutzutage, haben die Grundzüge der Eröffnungslehre stets weiter vorangetrieben, so dass heute quasi folgende Grundsätze in der Schacheröffnung gelten:

Es gibt genügend Eröffnungen, die sich nicht an diese Regeln halten, bei den meistgespielten Eröffnungen jedoch wird man diese Regelmotive deutlich erkennen können.

 

2.Die Geschichte der Schacheröffnung

Die Geschichte der Schacheröffnungen beginnt mit dem Großvater von Schach, dem indischen Spiel Tschaturanga. In Tschaturanga zogen einige der heutigen Figuren noch nicht so, wie wir es heute gewohnt sind. Die Bewegungsmöglichkeiten waren sehr viel geringer, so dass in der Regel bis zu 20 Züge notwendig waren, bevor eine Feindberührung überhaupt möglich wurde.

Tschaturanga entwickelte sich in Persien weiter zu Shatranj. Bei Shatranj kam die Neuerung hinzu, das Meisterspieler so genannte Tabijen ausklügelten, das heißt es wurden Figurenaufstellung kreiert, die ein Aufeinandertreffen der Partei bereits mit dem ersten Zug möglich machten, jedoch waren die Tabijen so ausgeklügelt, das keine Partei von Anfang einen einen Vorteil besaß. In diesen Tabijen ist jetzt quasi die Grundidee zu der heutigen Eröffnungslehre zu suchen.

Schach, in der Form wie wir es heute zu Beginn des 21. Jahrhunderts spielen, gibt es in dieser Form erst seit 300 Jahren. Die Bewegung der Figuren ist neu, die Dame zieht weiter, die Läufer ebenso - und zuletzt kamen sogar noch solche Spezialzüge wie die Rochaden, das Schlagen en passant und der Doppelschritt des Bauern hinzu. Tabijen haben in unserer heutigen Zeit ihren Sinn verloren, denn die Figurenaufstellung wird durch jeden Spieler selber bestimmt, wobei sich die gegnerischen Parteien gegenseitig beeinflussen, was natürlich der Hauptgrund für die heute notwendige Eröffnungslehre bildet.

Früher meinte man, dass man in der Eröffnung unbedingt danach streben sollte, das Zentrum - das sind die Felder d4,d5,e4,e5 - mit Bauern zu besetzen um so die Herrschaft über das Zentrum zu erkämpfen. Folgerichtig begannen die meisten Schachpartien mit den Zügen e4,e5 bzw. d4,d5. Erläutert wird dieses Zentrumsprinzip auch im Abschnitt Damengambit. Mit dieser Auffassung verbindet man insbesondere den Namen des Schachmeisters Tarrasch.
Später gelangte man zu der Auffassung, dass es ja eigentlich darum geht, das Zentrum zu kontrollieren - ohne es zwingend mit Bauern zu besetzen. Dabei erlangten u.a. die indischen Eröffnungen an Bedeutung. Beispielsweise versucht Schwarz in der Königsindischen Eröffnung mit Sf6,g6,Lg7,d6 Einfluss auf das Zentrum zu gewinnen. Diese so genannten hypermodernen Ideen stammten u.a. von den Schachmeistern Reti, Nimzowitsch und Breyer.

 

3.Eröffnungsbibliotheken

Die meisten Schachprogramme verfügen über eine so genannte Eröffnungsbibliothek, in der möglichst viele der gängigen Eröffnungen in möglichst vielen ihrer Variationen abgespeichert sind, um dem Computer in der Eröffnungsphase einen Vorteil zu verschaffen. So zielt ein geschickter menschlicher Spieler auch darauf ab, den Computer durch ungewöhnliche Züge schnell aus seiner Eröffnungsbibliothek zu bringen, damit dieser nicht in quasi Nullzeit eine gute Antwort parat hat.

 

4.Gängige Eröffnungen

In der Literatur sind u.a. folgende Eröffnungen bekannt:

Eine Systematik der Eröffnungen findet man auf der Seite ECO Codes.

 


Aljechin-Verteidigung:  Die Aljechin-Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1. e2-e4 Sg8-f6

Folgende Hauptvarianten existieren:


Benoni-Verteidigung: Die Benoni-Verteidigung zählt zu den Geschlossenen Spielen. Sie geht aus der Indischen Verteidigung hervor. Die Benoni-Verteidigung wird in der Schachliteratur oftmals auch als Modernes Benoni bezeichnet.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.d2-d4 Sg8-f6 2.c2-c4 c7-c5 3.d4-d5 e7-e6

Zu den Hauptvarianten der Benoni-Verteidigung zählen:


Bird-Eröffnung:  Die Bird-Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit dem folgenden Zug: 1.f2-f4

Zu den Hauptvarianten der Bird-Eröffnung zählt:


Caro-Kann:  Der Name dieser Partie geht aus der gemeinsamen Entwicklungsstudie dieser Eröffnung durch die Wiener Marcus Kann und Horatio Caro zurück. Das Caro-Kann zählt zu den Halboffenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.e2-e4 c7-c6

Zu den Hauptvarianten von Caro-Kann zählen:


Damenbauernspiel: Das Damenbauernspiel zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede seiner Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.d2-d4 d7-d5 2. ohne c2-c4

Zu den Hauptvarianten des Damenbauernspiels zählen:


Damengambit: Das Damengambit zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.d2-d4 d7-d5 2.c2-c4

Die ersten Eröffnungszüge verlaufen ganz im Sinne von Schachmeister Tarrasch: Im ersten Zug besetzen beide Parteien mit einem Bauern das Zentrum. Mit 2.c4 bietet Weiss einen Bauern, der nicht zu den Mittelbauern gehört, als Opfer an. Schlägt Schwarz diesen Bauern (angenommenes Damengambit), dann hat Weiss im Zentrum einen Bauer mehr (Tarrasch!) und kann evtl. mit 3.e4 ein weiteres Zentrumsfeld besetzen. Außerdem sollte Schwarz den Mehrbauer wieder zurückgeben, denn wenn er diesen Bauern verteidigen will gerät er in der Regel in Nachteil.

Seine Zentrumsphilosophie zeigt Tarrasch mit Schwarz in der nach ihm benannten Tarrasch-Verteidigung: Mit 2.e6 lehnt er das Bauernopfer auf c4 ab und besetzt seinerseits mit 3.c5 mit einem Bauern ein Feld im Zentrum.

 

Zu den Hauptvarianten des Damengambits zählen:


Englische Eröffnung:  Die Englische Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.c2-c4

Zu den Hauptvarianten der Damenindischen Verteidigung zählen:

 

Die Eröffnung beginnend mit 1.c4 nennt man auch gelegentlich Bremer Eröffnung oder Carls-Eröffnung nach dem Bremer Schachmeister Carl Carls (1880 - 1958). Als Weißer eröffnete Carls immer mit 1.c4. Dazu erzählt man sich folgende Anekdote: Als Carls bei einem Schachturnier wieder einmal Weiß hatte, klebten Freunde vor der Partie heimlich den Bauer auf c2 fest. Carls setzte sich dann ans Brett, fasste den c-Bauern an und versuchte mit Kraft zu ziehen...


Französische Verteidigung: Die Französische Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen. Die Namensgebung der Französischen Verteidigung stammt aus dem Jahre 1834. In der Mitte eines Wettstreits im Fernschach, zwischen einer Londoner Mannschaft und einer aus Paris, antworteten die Franzosen auf den Eröffnungszug 1.e2-e4, den die Londoner machten mit dem Zug 1. ... e7-e6, und gewannen das Spiel. 

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.e2-e4 e7-e6

Zu den Hauptvarianten der Französischen Verteidigung zählen:


Holländische Verteidigung: Die Holländische Verteidigung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.d2-d4 f7-f5

Zu den Hauptvarianten der Holländischen Verteidigung zählen:


Indische Verteidigung

Die Indischen Verteidigungen zählen zu den Geschlossenen Spielen.

Die Indischen Verteidigungen werden so genannt, weil der Brahmane Moheshunder Bonnerjee aus Kalkutta sie um die Mitte des 19. Jahrhunderts zuerst in seinen Partien gegen Cochrane verwendete.

Die Überlegung zur Strategie beruhen darauf, dass das Schlagen des Bauern e4 zu einem ungedeckten Feld e4 führt. Sehr wichtig ist auch die Aufstellung der Läufer und die Frage, ob es sich um "gute" oder "schlechte" Läufer handelt.

Die Indischen Verteidigungen beginnen mit den Zügen 1.d2-d4 Sg8-f6 2.c2-c4

Als Indische Verteidigungen sieht man die folgenden an:


Jugoslawisch: Jugoslawisch zählt zu den Halboffenen Spielen. Jugoslawisch wird in der Literatur oftmals auch als Königsfianchetto bezeichnet.

Jugoslawisch beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 g7-g6


Katalanisch:  Katalanisch zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Katalanisch beginnt mit den Zügen 1.d2-d4 Sg8-f6 2.c2-c4 e7-e6 3.g2-g3 d7-d5

Zu den Hauptvarianten des Katalanischen zählen:


Königsgambit:  Das Königsgambit zählt zu den Offenen Spielen. Die Eröffnung stammt ursprünglich aus Italien, wo sie den Namen "dare il gambetto" (ein Bein stellen) trägt.

Nach dem aktuellen Stand der Eröffnungslehre gilt diese Eröffnung für den Weissen Spieler als unvorteilhaft, da sie unnötigerweise ein Loch in die Deckung des weissen Königs reißt. Der schwarze Spieler sollte das Königsgambit stets annehmen, da es ihm zu grossen Vorteilen verhilft. Bei einer Ablehnung reicht es meistens nur zu einem Remis, die Ablehnung durch Sg8-f6 räumen dem weissen Spieler sogar Vorteile ein.

Das Königsgambit beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.f2-f4

Zu den Hauptvarianten des Königsgambits zählen:


Königsspringerspiel: Das Königsspringerspiel zählt zu den Offenen Spielen.

Das Königsspringerspiel beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3

Das Ziel dieser Eröffnung ist es, dass der weisse Königsspringer im zweiten Zug der Partie auf f3 positioniert, wo er dem Bauern auf e5 droht. Dies unterstützt das Bestreben des weissen Spielers, die Herrschaft über das Zentrum zu übernehmen. Von hier aus kann der Königsspringer dann nach e5 oder g5 entwickelt werden, wo er im Kampf um das Feld f7 wertvolle Dienste leistet. Auch kann er von dort aus selber das Feld f7 angreifen.

Zu den Hauptvarianten des Königsspringerspiels zählen:


Läuferspiel: Das Läuferspiel zählt zu den Offenen Spielen.

Das Läuferspiel ist eine solide Eröffnung. Sie bietet oftmals Übergänge in das Königsspringerspiel, z.B. Durch 3.Sg1-f3. Für den französischen Schachmeister André Danican Philidor war sie die beste aller Eröffnungen.

Durch 2. ... Sg8-f6 wird das Spiel zur Berliner Verteidigung. Das Läuferspiel beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.Lf1-c4

Folgende Hauptvarianten sind bekannt:


Larsen-System: Das Larsen-System zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede seiner Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen:

 1.b2-b3

Mittelspiel:  Das Mittelspiel zählt zu den Offenen Spielen.

Das Mittelspiel beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.d2-d4

Zu den Hauptvarianten des Mittelspiels zählen:


Moderne Verteidigung:  Die Moderne Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen.

Die Moderne Verteidigung beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 g7-g6

Folgende Hauptvarianten sind bekannt:


Nimzowitsch-Verteidigung: Die Nimzowitsch-Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1. e2-e4 Sb8-c6


Orang-Utan-Eröffnung: Bei der so genannten Orang-Utan-Eröffnung wird die Mitte von Weiß nicht direkt mit einem Bauern, sondern indirekt mittels des schwarzfeldrigen Läufers attackiert. In der Turnierpraxis wird sie nur selten gespielt, ist aber auch nicht völlig unbekannt. Der Nachteil dieser Eröffnung besteht vor allem darin, dass Weiß frühzeitig seine Strategie offenlegt (Angriff auf dem Damenflügel).

Weiß eröffnet hier mit dem B-Bauern

  1: b2-b4    ..

gefolgt normalerweise von dem Läuferzug

  2: Lc1-b2   ..

Die geläufigste Erwiderung von Schwarz läuft folgendermaßen ab:

  1: b2-b4    e7-e5
  2: Lc1-b2   f7-f6

Eine interessante Fortsetzung findet statt, wenn Weiß den B-Bauer als Opfer anbietet und damit den Druck auf den Königsflügel verlagert (Gedanke: Dame nach h5). Laut Theorie darf Schwarz dieses Opfer nicht ablehnen.

  3: e2-e4    Lf8xb4
  4: Lf1-c4   ..

Mit starkem Angriff von Weiß, da der Bauer

  4: ..       d7-d5

nicht kommen darf.


Pirc-Ufimzew-Verteidigung: Die Pirc-Ufimzew-Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen. Sie wird häufig auch nur als Pirc-Verteidigung bezeichnet.

Die Pirc-Ufimzew-Verteidigung beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 d7-d6

Folgende Hauptvarianten sind bekannt:


Réti-Eröffnung 

Die Réti-Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Die Réti-Eröffnung beginnt mit den Zügen 1.Sg1-f3 d7-d5 2.c2-c4


Schottischen Partie

Bei der Schottischen Partie handelt es sich um eine Eröffnung, die in mehrere Varianten unterteilt wird.

Die Namensgebung der Schottischen Partie führt zurück in das Jahr 1824, in dem eine Londoner Schachgruppe eine Fernschachpartie gegen ein Team aus Edinburgh spielte. Die Londoner spielten eine Eröffnung, die folgendermaßen begann: 1. e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.d2-d4. Später in diesem Turnier, verwandte die Mannschaft aus Edinburgh eben jene Eröffnung erfolgreich gegen die Londonder. Die Schotten gewannen das Turnier, und die Geschichte wollte es so, dass die Eröffnung den Namen des Landes erhielt, dass diese Erfolg versprechend im Spiel anzuwenden wusste.

Die Schottische Partie zählt zu den Offenen Spielen.

Die Schottische Partie beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.Sg1-f3 Sb8-c6 3.d2-d4. Sie entwickelt sich aus dem Königsspringerspiel.

Folgende Hauptvarianten sind bekannt:


Sizilianische Verteidigung

Die Sizilianische Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen.Die Eröffnung ist etwa 400 bis 500 Jahre alt und wurde zuerst in Italien gespielt.

Die Sizilianische Verteidigung beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 c7-c5

Folgende Hauptvarianten sind bekannt:


Skandinavische Verteidigung:  Die Skandinavische Verteidigung zählt zu den Halboffenen Spielen.

Die Skandinavische Verteidigung beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 d7-d5

Zu den Hauptvarianten der Skandinavischen Verteidigung zählen:


Sokolski-Eröffnung: Die Sokolski-Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.b2-b4

Die Sokolski-Eröffnung ist auch unter dem Namen Orang-Utan-Eröffnung bekannt.


Trompowski-Eröffnung: Die Trompowski-Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Die Trompowski-Eröffnung beginnt mit den Zügen 1.d2-d4 Sg8-f6 2.Lc1-g5


Weressow-Eröffnung: Die Weressow-Eröffnung zählt zu den Geschlossenen Spielen.

Jede ihrer Hauptvarianten beginnt mit folgenden Zügen: 1.d2-d4 Sg8-f6 2.Sb1-c3 d7-d5 3.Lc1-g5

Mit dem Zug Sc3 legt sich Weiss fest, vorerst nicht den Bauern auf c2 zu ziehen.


Wiener Partie:  Die Wiener Partie zählt zu den Offenen Spielen. Der Name der Partie geht auf den Wiener Rudolph Spielman zurück, der es liebte, seine Spiele als Weißer mit 1.e2-e4 gefolgt von 2.Sb1-c3 zu spielen. Die Idee, den Damenspringer zu entwickeln und damit konsequent den Königsbauern zu decken, entstammt dem Genie des Wiener Schachmeisters Hamppe.

Die Wiener Partie beginnt mit den Zügen 1.e2-e4 e7-e5 2.Sb1-c3

Folgende Hauptvarianten sind bekannt: